IGEM:MPIPZ/2009/Notebook/Cardamine pratensis

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* Warum wir uns für Wiesenschaumkraut interessieren
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* Wiesenschaumkraut pflanzt sich, besonders an feuchten Standorten lieber asexuel fort. Das kann es besonders gut, denn es bildet direkt auf den Blattspreiten neue Pflanzen aus. Dabei passiert dann aber leider oft folgende Panne: Da die Zellen der pflanzlichen Blätter sich oft nicht mehr teilen, aber trotzdem ihre DNA noch verdoppeln, habe die neuen Pflanzen auch die Zahl ihrer Chromosomen verdoppelt. In der nächsten Runde sind es dann schon 8 mal mehr als nötig und so weiter bis es nicht mehr geht. Das Problem ist, dass die Pflanzen mit diesen völlig abstrus hohen Chromosomensätzen irgendwann gar nicht mehr anders können, als sich asexuell zu vermehren, denn beim Kreuzen muss die Anzahl der Chromosomen der beiden Partner schon irgendwie zusammenpassen.
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Wir stellen uns fogende Fragen:
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* Wie kann die Art als solche überleben, wenn ältere Populationen durchgehend aus sterilen Individuen bestehen
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* Wenn Populationen schon lange bestehen und sich im Prinzip nur noch als blattgeborene Sprösslinge vermehren, treten dann Seneszenzerscheinungen auf?
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* Wie löschen Pflanzen die Erinnerung an Umwelteinflüsse ohne den Neustart bei der Samenbildung?
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* Wie schaffen es die Pflanzen, so einfach direkt aus dem Blatt Ableger zu bilden?
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Description/Abstract

  • Warum wir uns für Wiesenschaumkraut interessieren
  • Wiesenschaumkraut pflanzt sich, besonders an feuchten Standorten lieber asexuel fort. Das kann es besonders gut, denn es bildet direkt auf den Blattspreiten neue Pflanzen aus. Dabei passiert dann aber leider oft folgende Panne: Da die Zellen der pflanzlichen Blätter sich oft nicht mehr teilen, aber trotzdem ihre DNA noch verdoppeln, habe die neuen Pflanzen auch die Zahl ihrer Chromosomen verdoppelt. In der nächsten Runde sind es dann schon 8 mal mehr als nötig und so weiter bis es nicht mehr geht. Das Problem ist, dass die Pflanzen mit diesen völlig abstrus hohen Chromosomensätzen irgendwann gar nicht mehr anders können, als sich asexuell zu vermehren, denn beim Kreuzen muss die Anzahl der Chromosomen der beiden Partner schon irgendwie zusammenpassen.

Wir stellen uns fogende Fragen:

  • Wie kann die Art als solche überleben, wenn ältere Populationen durchgehend aus sterilen Individuen bestehen
  • Wenn Populationen schon lange bestehen und sich im Prinzip nur noch als blattgeborene Sprösslinge vermehren, treten dann Seneszenzerscheinungen auf?
  • Wie löschen Pflanzen die Erinnerung an Umwelteinflüsse ohne den Neustart bei der Samenbildung?
  • Wie schaffen es die Pflanzen, so einfach direkt aus dem Blatt Ableger zu bilden?


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